Links XCVII

1. September 2010, 07:12 Uhr 9 Kommentare · Schreiben

Auch heute gibt es wie jeden Mittwoch die besten Links der letzten 7 Tage für den interessierten Webworker:

  • Javascript: Mashi – JS-Framework speziell für präzise getimte Animationen.
  • HTML5: HTML 5 innerShiv – Wie man mit der unheiligen Kombination aus Internet Explorer, HTML5 und innerHTML umgeht (also HTML5-Elemente, die via innerHTML eingefügt werden „anmeldet“)
  • JavaScript: Douglas Crockford: Loopage” (52 min.) – Teil 6 der Crockford-on-JavaScript-Serie
  • JavaScript: Open Source Node eBook – Work in progress.

Du hast Vorschläge für die nächste Linkliste? Ein tolles Programm, einen wichtigen Link oder einen interessanten Artikel? Lass es mich wissen! (und wirf einen Blick auf die Richtlinien für Links)

Die Umfrage zu den Stundensätzen von Webworkern, die ich aus einer Laune heraus durch Twitter gejagt hatte, wurde angeregt diskutiert und kritisiert: sie sei so rudimentär, dass der Erkenntnisgewinn nahe Null läge. Dem ist wenig entgegenzusetzen, da ja wirklich nicht besonders viel abgefragt wurde. Also habe ich, da ja offenbar Interesse am Thema besteht, eine zweite Umfrage gebastelt:

Die große Webworker-Stundensatzumfrage 2.0

Hier wird zwar immer noch nicht besonders viel abgefragt, und es können auch alle Fragen ausgelassen oder mit „Keine Angabe“ beantwortet werden. Ziel ist, dass in die Themen, die in der letzten Umfrage intensiv diskutiert wurden (vor allem betreffend Alter und Ost-West bzw. Nord-Süd-Gefälle) etwas Licht gebracht werden kann. Alle, die auf eigene Rechnung Websites bauen, sind eingeladen die 7 kleinen Fragen zu beantworten und, wenn möglich, die Umfrage an möglicherweise interessierte Kollegen weiterzuleiten.

 Blekko

27. August 2010, 12:12 Uhr 6 Kommentare · Schreiben

Ohne dass ich jetzt besonders viel Ahnung von Suchmaschinen hätte, finde ich schon, dass das hier sieht relativ spannend aussieht:

Ich könnte auf jeden Fall etwas mit Blekko anfangen, aber ob das ganze Slashtag-Prinzip nicht vielleicht etwas zu nerdig für die breite Öffentlichkeit wäre? Das gute an Google ist schließlich, dass man es bei bedarf auch lobotomisiert und im Vollsuff noch bedienen könnte, Nachdenken ist nicht nötig. Und weniger ist manchmal mehr. Wen interessieren die paar Nerds, die wirklich eigene Slashtags basteln und sowas wie das Feed-Feature haben wollen?

Welcome to Netscape!

Für ein Projekt recherchiere ich gerade die Anfänge des Webdesigns. Wir moderne Webworker leben ja heute im CSS-Zeitalter und haben es dem Internet Explorer zum Trotz recht bequem, denn CSS ist eine feine Sache. Zuvor gab es aber bekanntermaßen die Präsentationsmarkup-Eiszeit, in der Dinge wie <font> und <center> das beherschende, HTML verhunzende Mittel der Wahl waren. Wie kam es dazu?

Tim-Berners Lee ist jedenfalls nicht schuld daran. Seit es überhaupt Auszeichungssprachen gibt, wusste man, dass die Vermischung von Inhalt und Design keine besonders gute Idee ist und entsprechend hatte HTML auch zu Beginn keinerlei Gestaltungselemente. Nur die User-Styles der Browser sollten Einfluss auf das Erscheinungsbild der Dokumente haben, so etwas wie „Webdesign“ sollte es nie geben. Zu dumm nur, dass man da nicht vorher die Webdesigner (bzw. damals noch schlicht „HTML-Autoren“ genannt) gefragt hatte, die auf den gängigen Mailing Lists massives Lobbying für Gestaltungsmöglichkeiten betrieben. Und so kam es wie es kommen musste: ein Browserhersteller nahm sich kurzerhand der Wünsche der Community an.

Die Volkstribunen von Netscape waren es, die uns Elemente wie <font>, <center> und <hr> geschenkt haben. Aus heutiger Sicht mag die Einführung dieser Elemente wie der große Markup-Sündenfall erscheinen, doch nicht zu vergessen – man hatte damals nichts anderes. Und wenn man einen Blick in das aus heutiger Sicht recht unterhaltsame Handbuch von Netscape 1.0 wirft, sieht man, dass man damals auf diese revolutionären Erfindungen absolut stolz war:

<FONT SIZE=value>
Surprise! You can change the font size!

[…]

<CENTER>
You aren’t dreaming, yes you can center your text!

Klar, heute möchte sich fast niemand mehr mit <font> und <center> herumschlagen, aber wer weiß, was aus dem Web geworden wäre, wenn damals nicht auf diese Art und Weise die Web-Gestaltungsfreiheit überhaupt erst eingeführt worden wäre. Ob dazu unbedingt auch <blink> und <marquee> nötig gewesen wären, sei freilich dahingestellt.

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Klaus

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Er hat in dem Video fast wörtwörtlich behauptet, dass “Threads in Java eine schlechte Idee waren”. Wie soll man das sonst interpretieren? Das mit den NaNs hat er in...

Axel

Jetzt behauptet er auch noch, dass Threads in Java eine schlecht Idee waren und man sowieso alles mit einem Event Loop ersetzen kann. Der sollte mal dringend über seinen...

Axel

Klar, aber ich habe das Gefühl, er sollte mal bissel zurückschrauben mit seinem Ego. Bei HTML5 hat er übrigens sehr gute Punkte vorgebracht. Aber jetzt ist das Kind eh schon in den...