Das Prism-Logo

Prism ist ein Mozilla-Projekt, das auf Kommando Websites in Desktop-Anwendungen verwandelt. Die Website wird dann vom Desktop gestartet und in einer Art abgespecktem Firefox geladen, der nichts weiter macht, als eben diese Seite zu zeigen. So holt man sich Webapps wie Google Mail vom Browser auf den Desktop. Die nun erschienene erste Beta gibt es als Standalone-Programm oder Firefox-Extension – wie das Ganze im Betrieb aussieht, zeigen diese Videos für die Standalone-Variante und für die Firefox-Erweiterung.

Wer mehr erfahren will als das, was die dünne Prism-Seite selbst hergibt, sollte einen Blick in das Developer-Wiki werfen. Da findet man neben nerdigen Detailinfos auch fertige App-Bundles (Prism-Apps plus Scripts und anderem Tuning für verbesserte Desktop-Integration) für alles mögliche von Google Mail über StuidVZ bis zu Weightwatchers Online.

Ich hab mir direkt mal einen Blog-Client gebastelt: Einfach Prism gestartet, eine neue Application mit der Adresse meinblog.de/wp-admin/ angelegt, fertig.

Screenshot einer Prism-Wordpress-App

Dafür, dass das Ganze eine Sache von drei Klicks ist und sich auf Anhieb fast nahtlos ins System integriert (man beachte einerseits das Start-Icon unten in der Leiste, andererseits auch die falsche Sprache der Rechtschreibprüfung im Textfeld), ist das sehr anständig.

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Mehr zum Thema: Software, Web3.0

Howto: Aptana-Downgrade

23. April 2009, 17:47 Uhr 6 Kommentare · Schreiben

Das letzte Update meiner Lieblings-IDE Aptana Studio hatte sehr üble Folgen. Das Arbeiten auf FTPs wurde durch Bugs im günstigsten Fall nur verhindert und im schlimmsten Fall drohten sogar Datenverluste. Und während ich mich (wie so viele andere auch) in Twitter aufgeregt habe und Lobbyist für den Aptana-Bugtracker gespielt habe, hätte ich auch einfach meine Installation downgraden können. Das geht so:

  1. HelpSoftware UpdatesManage Configuration
  2. Rechtsklick auf AptanaRevert
  3. Die letzte funktionierende Konfiguration auswählen

Dann einmal das Programm neu starten und schon läuft wieder alles wie vorher. Hätte ich gern gestern schon rausgefunden … aber das Leben ist kein Wunschkonzert.

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Mehr zum Thema: Argh, Software, Tipp

 Songbird

17. Februar 2009, 22:51 Uhr 15 Kommentare · Schreiben

Ich bin letztens zu Mozillas zum Mediaplayer Songbird konvertiert und dachte, ich könnte das Programm auch mal den geschätzten Bloglesern ans Herz legen. Zwar gibt es gerade für Linux eine Reihe erstklassigen freien Programmen aus diesem Bereich (Amarok, Exaile etc.) aber Songbird schlägt sich trotzdem nicht schlecht. Die zu erwartenden Basis-Funktionen werden natürlich allesamt bedient. Man legt auf allen gängigen Betriebssystemen Medienbibliotheken und Playlisten an, spielt seine Musik ab, bearbeitet Metatags und erfreut sich der übersichtlichen Oberfläche. Aber Songbird kann mehr.

Man muss sich das Programm wie eine Art Firefox der Musik macht vorstellen. Songbrid ist manchmal ein wenig träge, weil er – wie alle Mozilla-Produkte – eine von der Gecko-Engine gerenderte XML-Oberfläche verwendet, aber auch durch eine Vielzahl von Plugins erweiterbar ist. Theming mit CSS ist auch geboten. Außerdem ist ein kompletter Webbrowser eingebaut, was es den diversen Extensions natürlich sehr leicht macht, mit diversen Webservices wie Last.fm und Konsorten zu interagieren. Und es soll ja Leute geben, die sowieso immer 2-3 Browsertabs mit irgendwelchen Musiksachen offen haben …

Songbird

Alles in allem eine sehr runde Sache und für nerdige Extension-Individualisten, die auf freie Software stehen, gibt es vermutlich nichts besseres. Empfehlung!

PS.: Wer unter Linux Flash im Songbird-Browser haben will, muss einfach das Flashpaket von Adobe herunterladen, es entpacken und die Datei libflashplayer.so nach /usr/share/Songbird/plugins kopieren.

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Mehr zum Thema: Propaganda, Software

Es sieht so aus, als hätte ich nächsten Monat extrem viel zu tun. Es gibt in diesen Tagen schlimmere Schicksale als zu viel Arbeit, aber trotzdem … es drohen bei langfristiger Überarbeitung RSI und Konsorten. Und wenn man in Photoshop und/oder der IDE versunken ist, übersieht man schon mal die Uhr. Was tun?

Workrave ist ein Open-Source-Programm für Linux und Windows, das der recovery and prevention of RSI dient, indem es sich als eine Art Pausen-Manager betätigt. Es gibt Mikropausen, die alle paar Minuten für wenige Sekunden zur Ruhe auffordert, ein Maximalpensum für den Tag und längere Ruhepausen, für die das Programm diverse Dehn- und Augenübungen vorschlägt. Die Pausen lassen sich natürlich auch ignorieren, überspringen oder aufschieben. Alle Zeiten sind konfigurierbar und mehrere Rechner mit Workrave lassen sich sogar untereinander vernetzen, damit man keine Pause verpasst. Wenn man außerplanmäßig die Finger von der Maus lässt, hält das Programm die Zeit an.

Das Programm mit seinen diversen Meldungsfenstern und dem Zeitzähler im Systray sieht (zumindest bei mir unter Linux) auch sehr angenehm aus.

Eine Mikropause
Eine Mikropause

Eine Ruhepause
Eine Ruhepause nebst Fingerüberungen

Der einzige Haken an diesem Tool ist vielleicht, dass die weniger Konzentrationsfähigen unter uns sich vielleicht von Workrave und insbesondere den Mikropausen genervt fühlen könnten … aber das kann man sich dann ja so konfigurieren, wie man es tolerierbar findet.

Ubuntu Linux hat Workrave in der Universe-Paketquelle, für Windows gibt es eine Exe zum Download und Sourceforge ist ja auch noch da.

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Mehr zum Thema: Software, Workflow & Produktivität

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Johannes

Habe das Teil auch seit einigen Wochen und schon in mehreren Präsentationen eingesetzt. Hat ohne Ausnahme hervorragend funktioniert, bin nicht einmal abgerutscht. ;-) Wer übrigens...

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Ja ich denke in gewissen Projekten kann das durchaus Sinn machen. Muss man abschätzen halt nä. Mit Pseudo Syntax mein ich Syntax die zur Generierung von Syntax der selben...

Anselm Hannemann

Leider Gottes ist die Mac Fernbedienung, die schon seit einiger Zeit 19€ Aufpreis kostet und nicht mehr mitgeliefert wird, nicht unbedingt ein voller Ersatz für solch...

Robert Agthe

Ich habe da irgendwie immer Probleme damit Pseudo Syntax zu lernen (ähnlich wie bei Turbine). Da man nie genau weiss, was passiert mit dem Compiler in 2 Jahren und was fang...

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Muss ich mal in der Schachtel schauen, ob bei meinem Mac auch eine Fernbedienung dabei ist… Nein?! Blöd. Aber immerhin hat er so Pfeiltasten dran, damit geht das auch sehr...