Beta 1 von Firefox 4 ist da. Neben diversen UI-Tweaks und dem, was man heutzutage so oder so bei einer neuen Browserversion erwartet (bessere Performance, Hardwarebschleunigung) kann man anhand dieser Beta sehen, welches neues Spielzeug für Webentwickler unterwegs ist:

  • CSS: Unterstützung für Transitions (mit -moz-Prefix) und calc(),
  • HTML5: Unterstützung für einige neue Elemente (<header>, <section> usw.) und HTML5-Formulare
  • HTML5-Video: Das WebM-Fomat wird unterstützt und die Implementierung der Multimedia-API weiter vervollständigt.
  • Diverser HTML5-/„HTML5“-Krempel: Unterstützung für Indexed Database (clientseitiger Datenspeicher), WebSockets (Netzwerkprotokoll für stehende Verbindungen), File API und das History Interface
  • SVG: Unterstützung für SVG-Animationen (SMIL) sowie für SVG als CSS-Background und SVG für <img>-Elemente

Ich habe noch nicht getestet was genau die Unterstützung der neuen HTML5-Elemente <header>, <section> und Konsorten konkret bedeutet, aber wenn das heißt, dass die neuen Standard-Styles implementiert werden, könnte es interessant werden. Zwar wird für die genannten Elemente nur vorgegeben, dass sie als Block-Elemente gerendert werden sollen, doch falls da draußen irgendwer schon mit den neuen Elementen eine Website gebaut hat, und sich darauf verlassen hat, das <section> und Co wie bisher als Inline-Elemente daherkommen, könnte das Resultat mit dem Release des FF4 eine zerschossene Darstellung sein.

Zur Abhilfe empfehle ich in meinem Buch dem folgenden CSS-Schnipsel:

command, datalist, source {
    display:none
}
article, aside, figure, figcaption, footer, header, hgroup, menu, nav, section, summary {
    display:block
}
figure, menu {
    margin-top:1em;
    margin-bottom:1em
}
dl menu, menu dl, menu menu, menu ol, menu ul {
    margin-top:0;
    margin-bottom:0
}

Das ist zwar keine komplette Re-Implementierung der HTML5-Standardstyles, sollte aber zumindest vor größeren Verwerfungen jetzt und in Zukunft bewahren. Ab damit in den Reset-Stylesheet!

Firefox 4 angekündigt

11. Mai 2010, 13:44 Uhr 11 Kommentare · Schreiben

Das Firefox-Logo

Wie just angekündigt wurde, soll Firefox 4 noch dieses Jahr erscheinen. Die eigentlich für die Version 3.7 vorgesehenen Neuerungen (hauptsächlich Stabilitäts-Updates) werden nun in einem Patch für die 3.6er-Serie verwurstet, so dass in Version 4.0 Platz etwas einschneidendere Änderungen ist. Einige Highlights:

  • Das Interface wird entrümpelt und alles soll schneller werden. Potenzielle Absturz-Quellen werden in eigene Prozesse verfrachtet
  • Extension-Installation ohne Neustarts (Yay!)
  • Standardmäßig aktivierter HTML5-Parser, mehr CSS3-Unterstützung, Websockets und Indexed Database API
  • Eingebaute Webententwickler-Tools als Ersatz oder Ergänzung für Firebug, u.A. zur Optimierung von Performance und Speicherverbrauch

Im folgenden (etwas zu langatmigem) Video werden die Pläne und Hintergründe für die neue Version vorgestellt:

Video-Download (.ogg)

Ich denke den anvisierten Termin (November 2010) kann man guten Gewissens ins Reich der frommen Wünsche verfrachten, aber die angekündigten Features schauen absolut vielversprechend aus. Vor allem ist es löblich, dass endlich mal ein Browserhersteller einen echten HTML5-Parser zu Felde führt.

Wenn ich versuche, Leute von Github zu überzeugen, scheitert es meist daran, dass Git als geekige Unix-Konsolenanwendung und GUI-verwöhnte Windowsfans nicht gut zusammenpassen. Auch der Mangel an guten Git-GUIs in allen Umgebungen ist da nicht wirklich hilfreich und ohnehin kennen sich viele nur mit SVN aus. Da trifft es sich gut, dass Github seit gestern komplette Subversion-Unterstützung bietet! Lesezugriff bestand schon seit etwa einem Monat aber seit gestern kann man auch Commits loswerden. Das Ganze ist noch leicht Beta, aber trotzdem natürlich eine tolle Sache – nun kann sich keiner mehr um die Beteiligung an den zahlreichen tollen Open-Source-Projekten auf Github drücken!

Wem Git und Github nichts sagen, dem sei wie immer diese Video-Einführung empfohlen. Wer nicht die Zeit hat sich all das anzusehen, könnte meinen alten Blogpost zu Github sowie die dazugehörigen Leserkommentare hilfreich finden.

MooTools 1.2.4 ist da! Die Macher des objektorientierten Javascript-Frameworks liefern nach drei Monaten ein neues Release ab, das so einige dringend nötige Features nachrüstet – etwa IE8-Detection und eine Versicherung, dass das DomReady-Event grundsätzlich vor Load gefeuert wird. Für effektvolles Klickibunti und praktische Tools sorgt die neue MooTools More-Version 1.2.4.1. Einige Highlights:

  • Elements.From verwandelt HTML-Strings in DOM-Elemente
  • Spinner erstellt und verwaltet automatisch Ajax-Ladeanimationen
  • Mask sorgt für lightboxartige Verdunklungseffekte für die ganze Seite oder einzelne Dokumente mit einer Zeile Code
  • Eine ganze Wagenladung von Tabellenklassen erstellt, sortiert und verschönert HTML-Tabellen

Die neuen Releases beider Komponenten sind komplett abwärtskompatibel. Weitere Bugfixes und More-Klassen sowie eine Begründung für den Wechsel von featurebasierter Browsererkennung hin zum User-Agent-String gibt es im Release-Blogpost.

PS: MooTools und MooTools-More kann man auch bei Github forken!

PPS: Für den interessierten Mootools-Einsteiger darf ich auch nochmal auf meine einführende Artikelserie verweisen.

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Klaus

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Axel

Er hat in dem Video fast wörtwörtlich behauptet, dass “Threads in Java eine schlechte Idee waren”. Wie soll man das sonst interpretieren? Das mit den NaNs hat er in...

Axel

Jetzt behauptet er auch noch, dass Threads in Java eine schlecht Idee waren und man sowieso alles mit einem Event Loop ersetzen kann. Der sollte mal dringend über seinen...

Axel

Klar, aber ich habe das Gefühl, er sollte mal bissel zurückschrauben mit seinem Ego. Bei HTML5 hat er übrigens sehr gute Punkte vorgebracht. Aber jetzt ist das Kind eh schon in den...