Dass Texte im Web im Normalfall nicht gelesen, sondern überflogen werden, ist nichts neues. Forscher der Unis Hamburg und Hannover haben sich gefragt, was das in Zahlen heißt – wie viele Wörter eines Textes werden vom Surfer erfasst? Die Antwort: Meist nur 20% und nie mehr als 28%.

Das erscheint recht wenig, aber meines Erachtens ist das durchaus realistisch. In jedem Fall ist die Studie ausgezeichnete Argumentations-Munition, wenn es darum geht, andere von der Nutzlosigkeit, wenn nicht gar Gefahr ihrer vor Buzzwords überquellenden Blabla-Texte zu überzeugen. Und sie ist natürlich auch ein Argument für professionelle Aufbereitung von Texten, die ein Azubi mit einem CMS vielleicht nur bedingt leisten kann.

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Mehr zum Thema: Content, Usability

Seehunde statt Lorem Ipsum

16. März 2008, 16:58 Uhr 13 Kommentare · Schreiben

In einer idealen Welt bekommt man Inhalte für eine Website geliefert und darf die dann mit HTML und Design schön verpacken. Leider läuft es oft umgekehrt und man darf das Verpackungsmaterial erstellen bevor das Paket selbst fertig ist – der Segen Content Management Systeme. Zu diesem Zeitpunkt greifen die meisten zu irgendwelchen Blindtexten. Die sind leider nur meist für den Web-Einsatz eigentlich ganz schön ungeeignet.

Ein Blindtext, wie ihn die meisten Generatoren ausspucken, hat mit dem Inhalt einer Website wenig gemein – es fehlen Links, Listen, Tabellen, Bilder, Headlines und sonst alles, was HTML so hergibt: <strong>, <em>, <q> und so weiter. Klar, die kann man alle hinterher von Hand einbauen. Wenn aber man einfach den Inhalt der Wikipedia-Seite über Seehunde ausleiht, kann man sich die Mühe sparen.

Da ist alles fast drin was das Herz begehrt. Sicher, ein paar HTML-Archaismen auch, aber die sind mit drei Durchgängen mit Search & Replace erledigt. Und dann hat man nach ein ein paar kurzen Handgriffen eine echte Hypertext-Seite mit echtem Text. Und kein unformatiertes Geleier wie Lorem ipsum, das ja noch nicht mal entfernt nach deutschem Text aussieht.

Und deswegen geht es bei jeder Website aus meiner Hand erst mal immer um Seehunde.

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Mehr zum Thema: Content, Workflow & Produktivität

Wenn es an das Erstellen von Inhalt geht und Links gesetzt werden, ist der häufigst gemachte Fehler das Produzieren von Klicken-Sie-hier-Links. Diese sehen in der Regel so aus:

Klicken Sie hier um unser Angebot einzusehen!

Was soll daran schlecht sein? Wie sonst soll der arme Surfer denn wissen, dass er hier etwas anklicken kann!

Dies ist das mehr oder minder einzige Argument, das für Klicken-Sie-hier-Links spricht. Und dieses Argument ist durchaus nicht immer abwegig. Wenn der Webdesigner Mist im großen Stile gebaut hat, trifft es zu, anderenfalls nicht.

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Mehr zum Thema: Content, Essay, Usability

Ich behaupte hiermit: Eine Adresse, die index.php?p=47&cat=57 oder ähnlich lautet, ist reichlich unbrauchbar. Viele Seiten und Content Management Systeme produzieren derartiges. Die vielen Zahlen in der Adresse werden von den Scripts der Seite gebraucht, um den richtigen Inhalt aus der Datenbank zu fischen und ihn entsprechend darzustellen. Während das einleuchtend erscheint, gibt es aber auch gravierende Nachteile.

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Johannes

Habe das Teil auch seit einigen Wochen und schon in mehreren Präsentationen eingesetzt. Hat ohne Ausnahme hervorragend funktioniert, bin nicht einmal abgerutscht. ;-) Wer übrigens...

Robert Agthe

Ja ich denke in gewissen Projekten kann das durchaus Sinn machen. Muss man abschätzen halt nä. Mit Pseudo Syntax mein ich Syntax die zur Generierung von Syntax der selben...

Anselm Hannemann

Leider Gottes ist die Mac Fernbedienung, die schon seit einiger Zeit 19€ Aufpreis kostet und nicht mehr mitgeliefert wird, nicht unbedingt ein voller Ersatz für solch...

Robert Agthe

Ich habe da irgendwie immer Probleme damit Pseudo Syntax zu lernen (ähnlich wie bei Turbine). Da man nie genau weiss, was passiert mit dem Compiler in 2 Jahren und was fang...

Marc

Muss ich mal in der Schachtel schauen, ob bei meinem Mac auch eine Fernbedienung dabei ist… Nein?! Blöd. Aber immerhin hat er so Pfeiltasten dran, damit geht das auch sehr...